"Ich kann nur jedem empfehlen, sich im Ausland auch in ganz neue Länder zu trauen. Ich bereue keinen Augenblick und die intensiven Erfahrungen, die ich dort gemacht habe, kann mir keiner nehmen."

Carolin: Tallinn, Estland

Freiwilligendienst in Estland - soziales Engagement und berufliche Orientierung

Raus in die Welt - das dachte sich Carolin, nachdem sie ihr Abi in der Tasche hatte und ging für ein Jahr mit dem Freiwilligendienst "kulturweit" nach Estland. Carolin konnte so erste fachliche Einblicke, neue soziale Erfahrungen und pädagogische Erkenntnisse während ihrer Arbeit in einer estnischen Schule gewinnen. Diese erste berufliche Orientierung half Carolin, sich auf ihr anstehendes Psychologiestudium vorzubereiten. Carolin gibt euch hier einen Einblick in ihr Jahr in Estland!

Ich bin Caro. Nach der Schule war ich für ein Jahr mit "kulturweit" für ein Freiwilligendienst in Tallinn in Estland.
Mein Einsatzort war ein Deutsches Gymnasium in Tallinn. Meine Aufgaben waren vielfältig: Vom Unterrichten von Deutsch als Fremdsprache, bis hin zum Jurymitglied bei Vorlesewettbewerben.
Hier habe ich die Schüler bei einem Posterprojekt unterstützt.
Zu Weihnachten haben wir zusammen Plätzchen gebacken, was ziemlich gut ankam :-)
Ein besonderes Highlight war die Mitorganisation des Drittklässler-Hasen-Musicals, das wir nach monatelangem Proben und Lese- und Singübungen pünktlich zu Ostern aufführten.
Auf dem "kulturweit"-Zwischenseminar hatten wir die Möglichkeit, uns mit anderen Freiwilligen aus dem Baltikum auszutauschen.
Ich habe versucht, so viele kulturelle Veranstaltungen wie möglich mitzunehmen: Hier das berühmte Sänger- und Tanzfest, das nur alle fünf Jahre stattfindet.
Wir Freiwillige verschiedener Nationen lernten uns schnell untereinander kennen: Hier haben wir ein künstlerisches Freiwilligenprojekt umgesetzt ...
... und feierten gemeinsam perfekt improvisierte Weihnachten.
Die estnische Kultur war mir völlig unbekannt. Eine der besten Erfahrungen war es, das Land und die Leute näher kennenzulernen.
"Das für mich vorher völlig fremde Estland, seine Sprache, die vielen interessanten Menschen, die dort meine Freunde geworden sind, meine berufliche Einsatzstelle und selbst das Plattenbauviertel meiner Schule sind mir sehr ans Herz gewachsen."