"Ich habe nach der Lehre nicht gewusst, wohin die Reise gehen soll. Da kam der Gedanke auf, ins Ausland zu gehen. Am besten weit weg, nach Amerika!"

Neues von Adam - Lehre fertig - was nun? Adam geht nach Kanada - verfolge sein Abenteuer!

Adam erzählt von dem Moment, an dem er beschließt ins Ausland zu gehen. Für ihn war von Anfang an klar: "Ich will weit weg- am besten nach Amerika!" Schaut euch an, wie er bei der Suche nach einem Auslandspraktikum vorgegangen ist.

Erfahrt was Adam bei der Planung und Vorbereitung seines Auslandspraktikums alles bedenken und beachten musste: Wie fand er das richtige Angebot? Wie hat er sich in Kanada beworben? Wie hat er eine Arbeitserlaubnis erhalten? Was passiert mit seiner Krankenversicherung? - Hinter Adam liegen neun Monate intensiver Planung.

"Zu Beginn meiner Reise war ich in der Universität in Toronto untergebracht und habe meine fünf freien Tage für organisatorische Dinge genutzt, um Arbeitsequipment zu besorgen, ein Bankkonto zu errichten und natürlich eine Wohnung zu finden. Ich habe mich schließlich für eine WG entschieden, die nahe Downtown Toronto liegt, genauer gesagt im Kensington Market. Ein hipper und sehr junger Stadtteil von Toronto."
Hi, ich bin Adam. Ich habe ein Jahr in Kanada gelebt und gearbeitet.
Die meiste Zeit meines Aufenthalts habe ich in Toronto verbracht.
Hier hatte ich auch internationale Zimmerkollegen aus Australien und Irland.
"Ich bin froh, von Beginn an meine Praktikumsstelle gehabt zu haben (GROSSER VORTEIL!!!), denn Toronto ist teuer, sehr teuer... Bei meinem Stundenlohn von 18 $, blieben mir ca. 2.300 $ Netto im Monat. Für mein Zimmer zahle ich 800 $, für mein Monatsticket für die U-Bahn und Tram 150 $. Der Rest ist mein persönliches Vergnügen...dazu später mehr."
Die Arbeit hier ist sehr interessant! Ich renoviere und gestalte ca. 100 Jahre alte Häuser neu.
Das heisst neue Wände einziehen, Abrissarbeiten, Deckengestaltung, ...
..Türen und Fenster setzen und natürlich auch Reinigungsarbeiten.
"Die Menschen in Kanada sind einfach anders - natürlicher. Sie sind freundlich, hilfsbereit und immer für einen Smalltalk zu haben. Man sieht kaum gestresste Leute. Eines der schönsten Dinge ist das "Thank You", das die Fahrgäste zum Fahrer der Tram bzw. "Streetcar" sagen, wenn sie an ihrer Haltestelle aussteigen. Simple aber Wirkungsvoll! Auch das multikulturelle Zusammenleben funktioniert hier."
Ich hatte das Glück unfassbar nette und hilfsbereite Leute kennenzulernen, ...
...mit denen ich mittlerweile auch sehr gut befreundet bin.
Von Nationalpark Besichtigungen, klassischem Sightseeing, netten Feiern ...
... bishin zu Skifahren habe ich alles gemacht was ich mir vorgenommen hatte.
Ich hatte das Glück, Weihnachten und Neujahr in Vancouver zu verbringen.
Auf einer Messe habe ich Kanadier zu einem Praktikum in Deutschland beraten.
"Mir geht es wirklich gut hier, jedoch vermisse ich selbstverständlich auch München, meine Familie und Freunde - dafür wird aber auch noch die Zeit kommen! Jetzt werde ich erst mal eine Weile brauchen um meine Gedanken zu sortieren und meine Zukunft zu planen, denn wo meine Reise hingehen soll? Ich weiß es nicht, ich glaube der Begriff "Vakuum" trifft es am besten."