„Ich habe mich für eine Ausbildung im Ausland entschieden, weil ich meine wirtschaftlichen Kenntnisse in einem internationalen Unternehmen vertiefen und Erfahrungen im Ausland sammeln wollte."

Heike (mittlere Reihe, ganz rechts), Spanien

Zur Ausbildung nach Spanien - International, dual und zweisprachig

Die komplette Berufsausbildung im Ausland

Heike absolviert derzeit einen zweijährigen dualen Ausbildungsgang zur Industriekauffrau beim Obst- und Gemüsevertreiber SanLucar Fruit S.L. in Valencia und an der deutschen Auslandsberufsschule FEDA Madrid.

Die Ausbildung besteht aus Praxis- und Theorieblöcken: Der Schulunterricht findet in Madrid statt, wo Auszubildende aus verschiedenen Unternehmen untereinander in Kontakt kommen. Bei den ausbildenden Unternehmen durchlaufen die Azubis unterschiedliche Abteilungen wie z.B. Personalwesen, Finanzierung, Produktion, Absatz/Marketing oder Beschaffung. Die Azubis erhalten hier wie Deutschland eine Ausbildungsvergütung.

Besonders attraktiv ist für Heike die Internationalität ihres Ausbildungsunternehmens. Hier kann sie ihre Fremdsprachenkenntnisse täglich anwenden und stetig verbessern, indem sie sowohl mit ausländischen Kunden und Lieferanten als auch mit spanischen Kolleginnen und Kollegen kommuniziert.

Dieses Ausbildungsangebot wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Handelskammer für Spanien (AHK Spanien) entwickelt. Der Berufsabschluss wird nach deutschen Richtlinien durch die AHK Spanien und den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Berlin vergeben.

Meine Lehrer haben mich nach dem Abitur auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht.

„Ich hatte Grundkenntnisse im Spanischen (drei Jahre Spanischunterricht in der Schule). Dies hat jedoch nur für eine allgemeine Vorstellung, um auszudrücken wo ich herkomme, wie alt ich bin und was ich mache, gereicht. Um mich darüber hinaus zu verständigen, habe ich z.B. in den Bewerbungsgesprächen viel Englisch gesprochen. Mein Spanisch hat sich im Unternehmen aber sehr schnell verbessert. Nach drei Monaten hatte ich das Gefühl, mehr Spanisch gelernt zu haben, als in drei Jahren Schulunterricht. Bei SanLucar sprechen zwar auch viele Deutsch und Englisch, es wird aber hauptsächlich auf Spanisch kommuniziert.“

Das sind alle Auszubildende meines Jahrgangs.

„Im Unternehmen habe ich im Back Office angefangen. Dort verbrachte ich drei Monate und lernte administrative Tätigkeiten. Nun bin ich in der Abteilung 'Verkauf Österreich' und kümmere mich z.B. um die Bestellungen, die logistische Planung, Lieferscheine und Rechnungen. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt im Bereich „comercial“, also auf den Abteilungen 'Einkauf & Verkauf'. Dies hat mich bestärkt, die Ausbildung bei SanLucar zu machen, da ich gerne mit ausländischen Kunden und Lieferanten in Kontakt bin und dadurch auch meine Sprachkenntnisse anwenden kann."

Valencia ist sehr facettenreich: Es gibt eine antike Altstadt mit Burgen und Kathedralen, moderne Wohnviertel und eine ausgeprägte Kunst- und Kulturszene mit zahlreichen Cafés und Bars. Und natürlich ist die Lage in Valencia, einer unglaublich schönen Stadt mit tollem Klima, ein weiterer großer Pluspunkt für meine Ausbildung.

"Da viele Schüler der FEDA (Auslandsberufsschule) sich in der gleichen Situation befinden und sich alleine in das Abenteuer Ausbildung in Spanien stürzen, ist es sehr leicht Anschluss zu finden. Nach dem Unterricht habe ich demnach die Möglichkeit, Madrid mit meinen Klassenkameraden zu erkunden. “

Besonders gut gefällt mir, dass wirklich jeder sich bei Fragen und Problemen um mich kümmert. Ich fühle mich sehr gut aufgehoben und unterstützt. Egal ob alt oder jung – alle sind super ins Team integriert. Auf dem Bild bin ich mit Erich zu sehen, dem ältesten und beliebtesten Mitarbeiter.

„Von meinem Ausbildungsunternehmen erhalte ich eine Ausbildungsvergütung. Zudem habe ich Berufsausbildungsbeihilfe beantragt, eine Förderung der Agentur für Arbeit, die man beanspruchen kann, wenn man während der Ausbildung nicht zuhause wohnt. Zusätzlich senden mir meine Eltern mein Kindergeld. Mit diesen drei Einnahmequellen kann man normalerweise alle anfallenden Kosten decken."

In meiner Freizeit entspanne ich am Strand oder laufe eine Runde durch den Park Turia, der sich durch die ganze Stadt zieht.

„In Valencia habe ich ein Zimmer in einer WG und in Madrid wohne ich in einem Wohnheim neben der Schule. In der Wohnresidenz muss ich nur Miete zahlen, wenn ich auch dort bin und die Theorieblöcke dauern zwischen 6 und 9 Wochen. In Valencia gibt es die Möglichkeit sein Zimmer unterzuvermieten, während man in Madrid ist. Die Praxisblöcke im Unternehmen variieren zwischen zwei und drei Monaten."

„Ich freue mich immer, wenn ich nach Deutschland fliege und meine Familie und Freunde wiedersehe, aber Heimweh habe ich nicht. Valencia fühlt sich an, wie mein zuhause und aufgrund der günstigen Flugpreise konnte meine Familie mich auch schon besuchen kommen. Bei SanLucar arbeiten viele junge Leute, die nach dem Feierabend oder am Wochenende oft etwas miteinander unternehmen, weshalb es leicht ist, Anschluss zu finden. Außerdem unternehme ich viel an den Wochenenden und entdecke die vielen schönen Orte, die es um Valencia und Madrid gibt. Da hat man gar keine Zeit für Heimweh. Außerdem verfliegt die Zeit wie im Flug. Nun bricht bereits das zweite Ausbildungsjahr an und es kommt mir vor, als läge der erste Schultag in der FEDA nur wenige Wochen zurück."

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